Mach heute Morgen möglich - Mach Heute Morgen Möglich
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Mach heute Morgen möglich

Eine neue Initiative zeigt die Chancen, die die Digitalisierung bringt. Durch ambitionierte heimische Projekte werden sie greifbar.

Wien, am 19. Jänner 2022 – Microsoft hat heute die österreichweite Initiative „Mach heute Morgen möglich“ gestartet. Gemeinsam mit 100 heimischen Unternehmen will Microsoft damit Österreich als modernen Wirtschaftsstandort stärken. Mit ambitionierten Projekten sollen die Chancen der Digitalisierung greifbar gemacht werden.

Österreich soll mutig die Chancen der digitalen Transformation ergreifen, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg. Das sagten die Initiatoren der Initiative „Mach heute Morgen möglich“ beim heutigen Start, allen voran Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich, und WKO-Präsident Harald Mahrer.

Im Zentrum der Initiative stehen erfolgreiche Transformationsprojekte in österreichischen Unternehmen, von denen ein paar Glanzlichter gleich vor den Vorhang geholt wurden. Präsentiert wurden sie von Industriellenvereinigung-Generalsekretär Christoph Neumayer, dem CIO der ÖBB, Marcus Frantz und der Gründerin von Female Founders, Lisa-Marie Fassl.

„Wir müssen aufholen, wenn wir in Zukunft zu den erfolgreichsten Nationen zählen wollen“, appellierte WKO-Präsident Harald Mahrer ganz klar, indem er auf Österreichs zehnten Platz im DESI-Index (Digital Economy and Society Index) verwies, dem internationalen Barometer für digitale Entwicklung: „Wir benötigen mehr innovative Geschäftslösungen mit digitaler Ausrichtung und positiven Effekten auf die Umwelt.“ Die WKO unterstütze ambitionierte Digitalisierungsprojekte wie „Mach heute Morgen möglich“, um Österreich „moderner, digitaler, wettbewerbsfähiger und vor allem nachhaltiger zu gestalten“, so Mahrer.

Im Bild v.l.n.r.: Thomas Lutz (Head of Communications, Microsoft Österreich), Hermann Erlach (General Manager, Microsoft Österreich), Harald Mahrer (Präsident, Wirtschaftskammer Österreich), Lisa-Marie Fassl (CEO & Co-Founder, Female Founders), Christoph Neumayer (Generalsekretär, Industriellenvereinigung), Marcus Frantz (CIO, ÖBB Holding)

Über 100 Unternehmen und Organisationen haben sich der Initiative angeschlossen. Neben WKO, Industriellenvereinigung oder Handelsverband unterstützen Unternehmen wie etwa A1, Strabag, Kapsch, RHI-Magnesita, Bäckerei Ströck, Energie Steiermark, die ÖBB sowie auch die Ausbildungsinitiative des BMDW fit4internet die Initiative “Mach heute Morgen möglich“. Eine Übersicht der Unterstützer findet sich unter: http://www.machheutemorgenmoeglich.at/

Mit modernen Technologien zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum

Unter den Digitalisierungsvorreitern will IV-Generalsekretär Christoph Neumayer Österreich sehen: “Hier kann, Mach heute Morgen möglich’ einen wichtigen Beitrag leisten!”

„Das digitale Zeitalter ist längst angebrochen.“, gibt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer auf den Weg, „entscheidend ist daher, dass Österreich die enormen Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen kann.“ Denn die Erfahrung hat gezeigt: Unternehmen mit höherem Digitalisierungsgrad schaffen mehr Arbeitsplätze, erzielen höhere Umsätze und sind krisensicherer. Das belegt eine aktuelle Studie von Accenture und der Industriellenvereinigung. Die Initiative soll zeigen, was in den Bereichen Innovation, Kompetenz, Nachhaltigkeit und Sicherheit noch alles möglich ist. „Es braucht ein attraktives innovationsförderndes Umfeld – und wir müssen die Menschen auf diesem Weg entsprechend mitnehmen“, forderte Neumayer.

Ohne Digitalisierung ist Innovation kaum denkbar. Und hier sind es besonders Cloud-Technologien, die durch ihre Skalierbarkeit er ermöglichen, dass sich Startups, KMUs und Konzerne auf Augenhöhe begegnen – und so Chancengleichheit fördern. So konnte sich auch das österreichische Startup Female Founders während des ersten Lockdowns zu einer weltweiten digitalen Plattform für Gründerinnen entwickeln. „Das größte Highlight ist zu sehen, wie stark Gründerinnen und Teilnehmerinnen auch virtuell einen Austausch eingehen und dass ein echtes Community Building nicht zwangsläufig eine physische Komponente erfordert“, so Lisa-Marie Fassl, Co-Founder & CEO Female Founders über die digitale Transformation des Startups.

Die ÖBB betont die Nachhaltigkeit als wesentliche Komponente der Digitalisierung – im Personen- wie im Güterverkehr gibt es zahlreiche innovative Konzepte. ÖBB-CIO Marcus Frantz betont: „All diese Initiativen funktionieren nur, wenn wir die Menschen mit auf die Reise in die Zukunft nehmen. Wir haben bei den ÖBB gerade sichergestellt, dass alle unsere rund 42.000 ÖBB-Kolleginnen und Kollegen digital erreichbar sind.“ Dabei wurden viele auch erst mit den nötigen technischen Mitteln ausgestattet und auf ihrem individuellen Wissensstand abgeholt. Marcus Frantz: „Wir überzeugen sie von den Vorteilen und schulen sie im sicheren Umgang“.

Digitalisierung greifbar machen

WKO-Präsident Harald Mahrer: “Österreich moderner, digitaler, wettbewerbsfähiger und vor allem nachhaltiger gestalten!”

Nur durch Engagement auf allen Ebenen – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich – kann Fortschritt vorangetrieben werden. „Mach heute Morgen möglich“ soll daher in Österreich in der Politik, der Öffentlichkeit und den Medien ein positives Klima für Digitalisierung und Cloud schaffen. Neue Technologien müssen auf einer breiten Basis zur Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes eingesetzt werden.

Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Weichen für unsere Zukunft zu stellen, Digitalisierung ist das Rückgrat jeder Strategie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich.“ so, Hermann Erlach, General Manager Microsoft Österreich. „‘Mach heute Morgen möglich‘ stellt erfolgreiche Transformationsprojekte aus Österreich in den Mittelpunkt. Es gilt jetzt, Vorbilder zu schaffen, Zusammenarbeit mit Partnern zu stärken und die Chancen der Digitalisierung erlebbar zu machen“.

Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, begrüßt die Initiative: „Für die Bundesregierung ist die erfolgreiche digitale Transformation Österreichs eine klare politische Priorität. Die Potenziale der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und nachhaltige Entwicklung sind gerade jetzt wichtiger denn je. Um Österreich zukunftsfit zu machen und den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken, braucht es einen digitalen Staat, eine digitalisierte Wirtschaft und eine Gesellschaft mit digitalen Kompetenzen“, so die Bundesministerin, „Die Initiatoren setzen mit der Initiative ‚Mach heute Morgen möglich‘ einen wichtigen Schritt zu einer gesamtgesellschaftlichen Herangehensweise.“

Microsoft Österreich GM Hermann Erlach

“Es gilt jetzt, Vorbilder zu schaffen, Zusammenarbeit mit Partnern zu stärken und die Chancen der Digitalisierung erlebbar zu machen!”

Hermann Erlach, General Manager Microsoft Östereich

Möglich machen: Vorzeigeprojekte aus den vier Kernbereichen

  • Innovation für nachhaltiges Wachstum: Fortschritt baut seit jeher auf Innovation auf, welche heute ohne Digitalisierung nicht denkbar ist. Cloud-Technologie bietet hier die beste Lösung, um Innovation rasch, sicher und nachhaltig umzusetzen. So konnte etwa das Grazer Startup Blackshark.AI seine Vision eines digitalen Zwillings der gesamten Erde in 3D auf der Basis von hochskalierbarem Cloud Computing verwirklichen.

  • Digitale Kompetenzen für mehr Chancengleichheit: Um das volle Potential der Digitalisierung auszuschöpfen, benötigt es Menschen, die mit neuen technischen Lösungen umgehen können. Das World Economic Forum schätzt den Anteil an Kernkompetenzen, die Arbeitnehmer*innen in den nächsten 5 Jahren neu lernen müssen, auf 40%. Am Wirtschaftsstandort Österreich fehlen derzeit gleichzeitig zehntausende spezialisierte IT-Kräfte sowie Arbeitnehmer*innen mit digitalen Fähigkeiten. Zu diesem Zweck haben Enterprise Training Center (ETC), der Verein #thenewITgirls und Microsoft Österreich das Weiterbildungsangebot #thenewITgirls Boost Camp (em)powered by Skill Campus ins Leben gerufen. Angesprochen werden alle Frauen, die an einem Quereinstieg in die IT interessiert sind und Austausch mit weiblichen Vorbildern in diesem Bereich suchen. Das Programm ist im Jänner 2022 mit 100 Frauen bereits gestartet.
  • Mit Digitalisierung zu mehr Chancengleichheit für Frauen: Lisa-Marie Fassl, CEO von Female Founders, freut sich darüber, “wie stark Gründerinnen und Teilnehmerinnen virtuell in Austausch gehen.”

  • Nachhaltigkeitsziele mit Technologie erreichen: Um unsere Erde zu schützen, müssen wir sie verstehen. Dabei sind Daten der Schlüssel: Die richtigen Technologien ermöglichen der Wissenschaft einen noch nie dagewesenen Einblick in den Zustand unserer Wälder, die Entwicklungen von CO2-Emissionen oder Gletscherbeständen. So nutzen österreichische Landwirt*innen Daten aus der Cloud und künstliche Intelligenz, um genaue Prognosen über Frostbedingungen auf ihren Anbauflächen zu erhalten. Das Frühwarnsystem wurde von TietoEVRY entwickelt und rettet so u.a. die Ernte des grünen Veltliners – Traube für Traube.
  • Sicherheit als Grundlage der Digitalisierung: Mit der Digitalisierung ist ein Datenwirtschaftsraum entstanden. Eine auf Daten gestützte Wirtschaftsleistung zu ermöglichen, sollte auch in Österreich weitestgehend das Ziel sein. Dazu gehört auch ein positiver Zugang zum Datenschutz. Es geht darum, Daten nicht nur zu schützen, sondern auch zu nützen.Die Komplexität digitaler Sicherheit ist heute nicht mehr im Alleingang zu bewältigen. Datensicherheit auf der Ebene von Individuen, Unternehmen und Staaten erfordert neben modernster Cloud-Technologien auch strategische Zusammenarbeit, großflächige Investitionen und personelle Expertise, wie das Digital Defence Report von Microsoft zeigt. Cloud-Technologien gelten heute als die effektivste Lösung, um Innovation unter Einhaltung aller Sicherheitsstandards und darüber hinaus umzusetzen.
  • Die Pressemeldung finden Sie in voller Länge im Microsoft Newscenter.

    Die Aufzeichnung der Pressekonferenz vom 19. Jänner 2022 ist hier einsehbar.