one2zero: Digitalisierung und Klimaneutralität - Mach Heute Morgen Möglich
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Österreich am Weg zur Klimaneutralität: one2zero deckt auf, welche Maßnahmen herangezogen werden müssen und wie die Digitalisierung helfen kann

Saubere Energie ist mittlerweile keine Option mehr, sondern ein Muss. Um gegen den Klimawandel anzukämpfen bedarf es an vielen kleinen Schritten wie zum Beispiel der Analyse der eigenen Unternehmensdaten in Bezug auf CO2-Neutralität. One2zero zeigt auf, wo sich Österreich gerade auf ihrem Weg in die Nachhaltigkeit befinden und betont die Digitalisierung als essentielles Sprungbrett in eine nachhaltige Zukunft.

Am 30.06.2022 veranstaltete one2zero, ein grünes Start-Up der Salzburg AG, einen Booklet-Launch im wundervollen Augarten in Wien und lud dazu etwa 100 Fans der Nachhaltigkeit ein. Der Titel des Booklets lautet „Zero Emission Society Österreich“ und nimmt sich den Status Quo der Österreichischen Wirtschaft in Hinblick auf Klimaneutralität vor. Im Rahmen des Booklets führte one2zero eine quantitative Umfrage sowie eine qualitative Befragung verschiedenster Expert*innen zum Thema Klimaneutralität durch. Die Ergebnisse zeigen zudem auf, welche Baustellen es in Österreichs Nachhaltigkeitsstrategie gibt und beantwortet die Frage, was Österreich jetzt tun muss, um den Weg in Richtung „Zero Emission“ einschlagen zu können. Die Antwort: Wegschauen ist keine Option mehr. Das Bewusstsein um die Wichtigkeit grüner Energie muss bei allen geweckt werden.

Es ist wichtig, endlich ins Tun zu kommen. Es gibt keinen Plan B. Ohne tägliches Training und intensiver Auseinandersetzung mit grüner Energie leidet Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfitness“, betont Tobias Wiener, Geschäftsführer von one2zero.

Inhalt des Booklets

Das Booklet beinhaltet Einblicke in Organisationen, die bereits gegen die Klimakrise ankämpfen und sich als Vorreiter in Klimathemen positionieren. Beispielsweise zählen die Österreichische Post AG, Wiener Linien, Microsoft, ASFINAG und Austrian Airlines dazu. Das Ziel des Booklets ist die Orientierungsgebung an andere Unternehmen. Es zeigt Unternehmen zudem, wie sie schrittweise den Weg in Richtung Klimaneutralität einschlagen können. Abgesehen von der wirtschaftlichen Perspektive wurde das Thema auch aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet: namhafte Expert:innen wie die ehemalige Wissenschaftlerin des Jahres Univ.Prof. Ing. Dr. Verena Winiwarter, Dr. Daniel Huppmann von iiasa oder Dr. Marc Olefs von ZAMG teilten ihre Expertise mit den Leser:innen. Abgesehen davon wurden auch Natur- und Umweltschutzorganisationen miteingebunden. So fanden tiefgehende Gespräche mit Agnes Zauner, der Geschäftsführerin von Global2000 und Dr. Roland Kals vom Österreichischen Alpenverein statt.

Die Ergebnisse der Studie

Die Studie zeigt: zwei von drei Unternehmen haben Klimaneutralität zwar in ihrer Strategie festgelegt, weniger als die Hälfte der Befragten hat jedoch konkrete Maßnahmen oder Zielsetzungen. Die Vorteile der eigenen CO2-Reduktion reichen von gesteigerter Effizienz bis zu kostensparendem Wirtschaften und Unabhängigkeit hinsichtlich der eigenen Energieversorgung. Die Implementierung von CO2-reduzierenden Maßnahmen scheitert nur leider häufig an der Umsetzung: Weniger als die Hälfte der Befragten kennen die CO2-Emissionen entlang ihrer vor- und nachgelagerten Lieferketten.

Was die Digitalisierung tun kann

Heutzutage werde die Erwartungen an die Energieversorgung immer größer. Man erwartet sich leistbare, sichere, saubere und für alle zugängliche Energie. Wichtig für die Energieversorger ist es jedoch, zu wissen, wo sie ihre Konsument:innen finden. Diese sind nämlich digital unterwegs, was bedeutet, dass eine neue Digitalisierungsstrategie für Energieversorger her muss. Die Kund*innen per Post zu benachrichtigen ist heutzutage bereits eine veraltete Kundenkommunikationsart. Nicht nur Energieversorger, sondern auch der Handel muss auf Digitalisierung setzen, um ihre Lieferketten zu analysieren und so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Eines muss für alle Bereiche klar sein: Eine moderne Nachhaltigkeitsstrategie lässt sich nur mittels Digitalisierung rasant und optimal einbetten.

Zudem entwickelt sich die Energieversorgung immer mehr richtung Plattformökonomie und hat zum Ziel, immer mehr an Vernetzung und Dezentralisierung zu feilen. Daher sind innovative und datengetriebene Lösungen notwendig. Eine solche Lösung wäre zum Beispiel die Implementierung von Cloud-Technologien, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen, Kundenzufriedenheit erhöhen und Transaktionskosten verrringern können.

Der Booklet-Launch

Während des Booklet Launches konnten die 100 Besucher*innen durch eine spannende Paneldiskussion über die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit neue Erkenntnisse gewinnen und sich während Drinks und Snacks untereinander austauschen und inspirieren lassen.

Folgende Sprecher*innen teilten in der Paneldiskussion Ihre Meinung und erklärten, wie ihr Unternehmen gegen die Klimakrise vorgeht:

(Fotograf: © Thomas Jantzen)

Die Veröffentlichung des Booklets „Zero Emission Society“ ist ein essentieller Schritt, um die Energiewende voranzutreiben. Das Unternehmen hat sich zudem als Ziel genommen, ein Netzwerk aus unterschiedlichen Treiber*innen zu bilden und zu fördern, um die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit voranzutreiben. Gemeinsam mit unserem Partner one2zero hoffen wir, die Nachhaltigkeit in Österreich mit Digitalisierung vorantreiben zu können.